Wichtige Ansprechpartner

Hier möchten wir euch die wichtigsten Ansprechpartner in Hamburg vorstellen.

Seit Ihr in der Hansestadt mit eurem Schatz oder euren Kind unterwegs gibt es einiges über die Stadt zu erfahren. Hamburg ist nach Berlin und München die dritt größte Stadt von Deutschland und stellt mit seinem Standort das wichtigste Standbein für den Schiffs Güter Transport in Deutschland. Diese Stadt ist schon etwas anderes, als meine Heimat in Bocholt.

Dadurch floriert hier natürlich die Wirtschaft. Einzig und allein beim Wetter muss man ab und zu ein paar Abstriche machen können. Was kaum ein Problem ist.

Bei einer Einwohnerzahl von über einer Million trifft man in so einem Ballungsgebiet schnell spezifischere Menschengruppen in größerem Maße, als sonst üblich.

Das sollte klar sein. Denn auch Doktoren lassen sich dort nieder, wo sie mit genug Patienten rechen können. Für hörgeschädigte Kinder gibt es deshalb gerade in Hamburg eine gute Infrastruktur für genau diese Kinder. Damit haben es Eltern vergleichsweise einfacher, als diejenigen aus einem kleinen Dorf, weit weg von umliegenden Städten.

Ansprechpartner

Selbstverständlich wollen wir die vorher versprochenen Ansprechpartner offen legen. Wichtig ist zunächst die Kooperation mit der eigenen Krankenkasse. Es ist wichtig schnell zu hinterfragen inwiefern das eigenen Kind (in der Regel über die Mutter mitversichert) mit Leistungen spezifisch für Hörschädigungen abgesichert ist.

Es ist dabei auch sehr wichtig direkt bis ins Detail einzusteigen. Es hilft also nicht allein der netten Dame am Telefon zu vertrauen, sondern wir empfehlen Ihnen absolut: lesen Sie den Policy sehr genau durch.

Es mag hart erscheinen, und das ist es auch. Aber Sie können sich vor einem späteren Rechtsstreit, oder teuern Unkosten bewahren. Wenn Sie nicht zufrieden sind halten Sie nach einem besseren Angebot ausschau.

Ach ja: auch eine private Krankenkasse kann durchaus weiterhelfen. Das sollten Sie sich aber gut überlegen. Lesen sie dazu hier, wann sich eine PKV lohnt. Für sie und Ihr Kind.

Arzt finden

Um den geeigneten Arzt zu finden gibt es zwei Wege. Erstens Sie sprechen mit Ihrem eigenen Hausarzt und holen sich einen Empfehlung. Oder aber Sie suchen aktiv nach dem besten Doc. Das Internet kann sicher bessere Auskunft erteilen.

Wie dem auch sei. Problematisch ist nur, dass die besten Doktoren meistens mehr Arbeit haben, als Sie aufnehmen können.

Das bedeutet dann: niemand wird mehr als neuer Patient aufgenommen, es werden teure Zusatzbeiträge verlangt, oder aber der Service wird verschlechtert und jeder Patient bekommt nur noch sehr wenig Zeit und Betreuung zugeteilt.

Unser Tipp daher: verabreden Sie sich in einer eigenen Community zum Beispiel auf Meetup, um gleichgesinnte zu treffen. Im Endeffekt können Sie sich von den erfahreneren Eltern sehr solide Tipps abholen und den passenden Arzt finden.

Als schönen Bonus gibt es neue Freunde dazu.

Partner Gemeinschaft Bocholt

Hallo liebe Leser. Liebe Mamas und Papas da draußen. Ganz egal, ob du heute das erste mal von uns hörst , oder schon länger dabei bist. Ich möchte dich herzlich begrüßen.

Heute soll es ein etwas anderer Post werden. Ich spreche hier über meine eigene Erfahrung von meiner Kindheit und Jugend, die mich prägte und zu diesem Weg hier brachte.

Ich wuchs damals in Bocholt auf. Einen sehr stark industrialisierte und dennoch anschauliche kleine Stadt. An der westlichen Grenze von Deutschland. Ich habe eine kleine Schwester, die durch einen unschönen Unfall ihr Hörvermögen fast beinahe komplett verloren hat.

Wir lebten mit den Eltern in einer ruhigen Siedlung, die etwas außerhalb liegt (mittlerweile hat sich das Gebiet doch stark ausgedehnt). Es waren Schulferien und meine Eltern wollten den ersten gemeinsamen Kurzurlaub ohne uns Kinder unternehmen.

Ich war reif genug. Ungefähr 14 Jahre glaube ich. Es war Sommerzeit. Auf jeden Fall war es sehr stärkend das Vertrauen meiner Eltern zu bekommen. Gerade von meinem Vater ist es mir wichtig gewesen.

Vielleicht bin ich etwas überheblich an meine Pflichten ran gegangen. Für mich zählte in erster Linie das Gefühl von Freiheit. Aber wie dem auch sei. Eines Tages gingen wir beide aus dem Haus um zu baden.

Als wir heimkehrten stellten wir fest: der Schlüssel ist weg. Oh nein dachte ich mir. Panik stieß in mir auf. Wenn Mutti und Papa jetzt extra zurück kommen würden, würden sie mir dies niemals verzeihen.

Die Idee

Eine Idee kam in meinen Kopf. Im Ersten Stock war das Klappfenster nicht richtig zu gemacht worden zu sein. Was für ein Glück dachte ich. Also holten ich und meine Schwester eine Leiter aus dem Garten und setzten zum Dach an.

Da ich nicht ganz schwindelfrei bin schickte ich meine kleine Schwester vor, um das unterfangen durchzuführen. Oh was habe ich mir nur dabei gedacht. Anstatt einen Experten zu holen, schickte ich meine unbeholfene Schwester los, um unser Haus aufzubrechen.

Letzten Endes geschah folgendes: meine Schwester fiel vom Dach in Bocholt und knallte mit voller Wucht mit ihrem linkem Ohr auf dem Erdboden auf. Die Diagnose war ernüchternd. Sie wird für immer hörgeschädigt sein.

Dafür gebe ich mir noch immer die Schuld, allerdings gewinne ich inzwischen sehr viel Freude damit anderen Betroffenen mit Ihrem Problem zu helfen.

Danke für euer Interesse.

Erreichen Sie uns

Wenn Sie irgendwelche Fragen haben zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Wir stehen gerne mit Rar und Tat zur Seite. In unserem Kontaktformular können Sie sich einfach eintragen.

Unsere Kommunity soll langfristig zusammen halten. Haben Sie Anmerkungen oder Tipps für uns? Immer her damit.

Wir wollen, dass Ihr Kind liebenswürdige Umstände hat. Deshalb sind wir Eltern ja da.

Wir Eltern

Was uns zusammen hält

Wir, die Eltern der hörbehinderten Kinder von Hamburg und Umgebung, wollen uns hier zusammen finden. Wir halten zusammen, denn wir sorgen uns um das Leib und Wohl unserer Kinder.

Sie stellen den wohl wichtigsten Punkt unserer Herzen und unseres Lebens dar.

Dennoch: wir wissen es ist nicht immer leicht sein Kind aufzuziehen. Insbesondere unter den Umständen. Ein behindertes Kind hat es ganz sicher nicht leicht, und wir Mütter und Väter auch nicht.

Aber unsere Kinder haben genauso viel Liebe verdient und haben das Recht auf ein super Leben, das voller Glück und Sorgfalt strotzt. Dazu benötigt es sehr viel, zeit-intensiven Aufwand und Pflege.

Dies stellt selbstverständlich einen starken Einschnitt in da eigene Leben dar. Die Spontanität geht verloren. Dieser Effekt tritt zwar auch bei jedem „normalen“ Kind ein, aber früher oder später greift die Selbständigkeit.

Bei unseren Kindern hier in Hamburg und anderswo läuft es nicht so ab. Auch im Erwachsenen Alter bedürfen Sie noch viel Pflege und Unterstützung. Deshalb wollen wir uns zusammen schließen. Wir wollen unseren Kindern auf vielerlei Hinsicht helfen. Aber wir wollen auch unser eigenes Leben geniessen.

Indem wir uns gegenseitig unterstützen können wir unser Leben viel effizienter und damit wundervoller gestallten.

Gegenseitige Unterstützung

Auf den folgenden Beiträgen wollen wir mit praktischen Tipps und Tricks dafür sorgen, dass das Leben einfach reibungsloser und angenehmer verläuft.

Es ist nicht einfach festzustellen, welchen Ansprechpartner es gibt in den wichtigsten Angelegenheiten für mein Kind. Wo findet man zum Bespiel eine Kita, die wirklich hörbehinderte Kinder aufnimmt.

Braucht man dazu etwas spezielles, oder ist es doch in Ordnung einen normalen Hort aufzusuchen? Wo soll mein Kind in Hamburg zur Schule gehen? Oder: Wohin kann ich überhaupt mit meinem Kind in den Urlaub fahren?

Es gibt Fragen über Fragen, die meistens sehr belastend sein können, vor allem, wenn es alles noch Neuland ist. Junge Mütter haben es besonders schwer.

Dennoch brauchen Sie sich nicht zu sorgen. Es gibt noch viele ähnliche Menschen, die genauso wie Sie sind. Und auch sie haben das Zeug es zu schaffen. Es ist mit Sicherheit keine Schande Hilfe anzunehmen. Dafür sind wir hier.